WORKSHOPS:
| Übersicht: | Zeitraum: |
| SCHNUPPERTAGE | |
| Derzeit keine Einträge | |
| WORKSHOPS | |
| Bindungstherapeutische Wochenend-Seminare |
Termin auf Anfrage |
| Familienstellen mit Vera Sasse | Juni 2012 |
| VORTRÄGE | |
| Ich will, ich will, ich weiß nicht was! Was
brauche ich wirklich? |
Termin auf Anfrage |
| Arbeitsrunden "Grundbedürfnisse" |
Termin auf Anfrage |
| Vortrag und Gesprächsrunde "Weltgeschichte – Familiengeschichte" | Termin auf Anfrage |
Bindungstherapeutische Wochenend-Seminare
mit Lin Burian und Rosemarie
Haus (D)
für Einzelpersonen, Paare und Familien (Teilnahme für Kinder ab dem 18. Lebensjahr möglich)
Probleme in unseren aktuellen Beziehungen, in Partnerschaft, Elternschaft oder nahen Freundschaften können aus ungelösten und unbearbeiteten Konflikten vorangegangener Bindungen (z.B. zu den Eltern, Geschwistern oder zu früheren Partnern) entstehen. Frühe Bindungsverletzungen und Mangelerfahrungen in der persönlichen Geschichte können bestimmte, verfestigte Verhaltensmuster hervorrufen, die bis heute beeinträchtigend auf die Fähigkeit wirken, eine gesunde Beziehung zu uns selbst und zu anderen Menschen zu gestalten. Oftmals sind es auch unbewusste Verstrickungen oder mehrgenerational überlieferte Überzeugungen aus unserem Ursprungssystem, die unsere Jetzt-Beziehungen stören.
Methoden wie Familienstellen, Festhalten, Bonding, die Arbeit mit inneren Anteilen, die Arbeit mit der Puppe (dem verletzten Kind) u.ä. werden angewandt. Darüber hinaus möchten wir Informationen über menschliche Grundbedürfnisse (z.B. Nähe und Geborgenheit, Bindung, Autonomie etc.) weitergeben. Dies soll in einer Gruppe geschehen, in der man gemeinsam lernt, neue Erfahrungen mit sich und anderen macht und befriedigende Wege des Miteinanders entdeckt.
| Termin: | Termin auf Anfrage |
| Kosten: |
EUR 350,- pro Person und Seminar |
| Kursort: | Wiener Institut für Bindungstherapie, Loquaiplatz 13/10, 1060 Wien |
| Anmeldung: | schriftlich mittels Anmeldekupon |
Familienstellen mit Vera Sasse
Therapeutin: Vera Sasse
Vera Sasse:
Dipl. Sozialpädagogin, Psychotherapeutin,
Gestalt- und Bewegungstherapie, seit 1991 Leitung von systemischen Familienaufstellungsgruppen
Teilnehmer:
Einzelpersonen, Paare und Familien (Teilnahme für
Kinder ab dem 18. Lebensjahr möglich)
Inhalt:
Gerne wären wir unabhängig von denen wir abstammen
- oder sehnen uns vergeblich nach Frieden mit ihnen. Gerne würden wir
unsere früheren gescheiterten Beziehungsversuche einfach vergessen können,
um mit einem neuen Partner einen "jungfräulichen Neuanfang" machen
zu können. Gerne wären wir beruflich erfolgreich und quälen
uns mit Misserfolgen. Gerne wären wir in Liebe und Frieden mit unserem
jetzigen Partner und mit unseren Kindern, und doch streiten wir und machen
uns das Leben schwer. Gerne wären wir gesund und lebensfroh! Wieso gelingt
uns das nicht?
Durch die szenische Darstellung der gegenwärtigen und/oder der Ursprungsfamilie mit Hilfe anderer Gruppenteilnehmer erfahren wir, wie fest wir alle innerhalb der Familie in Liebe und Treue miteinander verbunden sind. Wir sind bereit, für die, die wir lieben, in die Bresche zu springen und werden für sie unglücklich oder krank, übernehmen ihre Schuld oder wollen ihnen sogar in den Tod folgen. Als Ausgleich für ihr schweres Schicksal, wenn sie ausgeschlossen, vergessen oder nicht gewürdigt sind, ahmen wir oder unsere Kinder unbewusst deren schlimmes Schicksal nach. Unsere "neue Liebe" zu einer Frau oder einem Mann können wir nicht nehmen, weil die "frühere" noch nicht ausgesöhnt und ihrer Bedeutung für unser Leben gewürdigt ist. Als Ehepartner oder Eltern haben wir Schwierigkeiten, weil uns die Kraft zum Leben fehlt, die uns durch Anerkennen und Würdigen unserer eigenen Eltern, Großeltern und den anderen Vor-uns-Dagewesenen zufließen kann. Dort, wo Versöhnung möglich wird und ein neues in die rechte Ordnung gebrachtes Bild des Familiengefüges gefunden wird, können die Selbstheilungskräfte eines Menschen und auch einer ganzen Familie wieder fließen, und Vieles kann sich zum Guten wenden.
| Termine: | Samstag, 2. Juni 12, 10 bis ca. 19 h und
Sonntag, 3. Juni 12, 10 bis ca. 18 h (Mittagpausen) |
| Ort: | Wiener Institut für Bindungstherapie, Loquaiplatz 13/10, 1060 Wien |
| Kosten: | € 250,- pro Einzelperson |
| Anmeldung: | per Email an office@bindungstherapie.com |
Vortrag und Gesprächsrunde:
ICH WILL, ICH WILL, ICH WEISS NICHT WAS!
Was brauche ich wirklich?
Vortragende: Lin
Burian
Eine Einführung in die sieben Psycho-sozialen Grundbedürfnisse:
Körperliche Nähe und emotionale Offenheit, Bindung, Autonomie, Selbstwert,
Identität, körperliches Wohlbehagen, Sinn und Spiritualität.
Welche Bedeutung hat die Erfüllung oder Verletzung dieser Bedürfnisse für unsere körperliche und seelische Gesundheit?
| Termin: | Termin auf Anfrage |
| Ort: | Wiener Institut für Bindungstherapie |
| Kosten: | Euro 30,- pro Person |
| Hinweis: | Maximal 10 - 15 Teilnehmer |
| Anmeldung erforderlich: | Tel. 01/974 05 69 oder Email: office@bindungstherapie.com |
Arbeitsrunden "Grundbedürfnisse"
Vortragende: Lin
Burian
An zwei Abenden vertiefen wir uns mittles Vortrag, Gespräch und Übungen ins Thema und finden unseren persönlichen Zugang.
| Termin 1. Teil: | Termin auf Anfrage |
| Termin 2. Teil: | Termin auf Anfrage |
| Ort: | Wiener Institut für Bindungstherapie |
| Kosten: | Euro 45,- pro Person und Termin |
| Hinweise: | Maximal 10 bis 15 Teilnehmer. Die Teilnahme am Vortrag „Ich will, ich will, ich weiß nicht was!“ wird vorausgesetzt. |
| Anmeldung erforderlich: | Anmeldung nur für beide Abende möglich! Tel. 01/974 05 69 oder Email: office@bindungstherapie.com |
Vortrag und Gesprächsrunde:
Weltgeschichte – Familiengeschichte
Kleiner Geschichtsunterricht für die ganz persönliche Familienforschung
Familiengeschichte ist immer auch ein Stück Zeitgeschichte, eingebettet in die Dynamiken der Epoche. Auf beiden Ebenen ist Geschichte Quelle von Erfahrungen, Fähigkeiten und Einstellungen genauso wie von Verletzungen, Ängsten, Verlusten oder Bereicherungen. Die Wirkungen auf folgende Generationen bleiben oft diffus, wenn sich die Entwicklungsstränge der einzelnen Vorfahren immer mehr verdichten und den Bezug zur Gegenwart und zum Individuum verlieren, nicht zuletzt durch Unkenntnis oder selektive Überlieferung und Tabuisierung.
Vor allem die Jahre von 1910 bis 1950 waren eine Periode, die tiefe Spuren in persönlichen und familiären Biografien hinterlassen hat: Untergang und Entstehen neuer Gesellschaftsordnungen, Arbeitslosigkeit, Hunger, Hyperinflation und Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg und Nationalsozialismus, Krieg und Kriegsgefangenschaft, Konzentrationslager, Bombenterror und „Heimatfront“, Besatzung, Vertreibung, etc.
Jede Familie hat diese Zeit ein Stück anders erfahren, je nach Ort, Nationalität, Religion, „Rasse“, gesellschaftlicher Stellung sowie persönlichen und politischen Idealen, und nicht zuletzt abhängig von vielen schicksalhaften Zufälligkeiten.
Unsere Veranstaltung soll einleitend einen kurzen Überblick über diese Epoche geben, über die Schauplätze der „großen“ Weltgeschichte und der „kleinen“ persönlichen und familiären Geschichte.
In der zweiten Hälfte der Veranstaltungen werden wir besonders auf jene Schauplätze eingehen, die uns in den Fragebögen genannt werden. In einer ausführlichen Gesprächsrunde begeben wir uns auf die Suche nach mehrgenerational überlieferten „Bindungserinnerungen“ des durch konkrete Lebenserfahrungen geprägten Gesamtsystems Familie.
Referenten und Gesprächsleiter:
Mag. Reinhard Friesenbichler, Ökonom
mit Schwerpunkt Wirtschaftsethik und -geschichte
Lin Burian,
Bindungstherapeutin, Leiterin des Wiener Institutes für Bindungstherapie,
Schwerpunkt mehrgenerationale Bindungserfahrungen
| Termin: | Termin auf Anfrage |
| Ort: | Wiener Institut für Bindungstherapie |
| Kosten: | Euro 45,- pro Person |
| Anmeldung erforderlich: | per Email an office@bindungstherapie.com |